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Sie befinden sich in: News>FAQs>Geschichte Variotherm Am Anfang war die Heizleiste
Einszweidrei im Sauseschritt läuft die
Zeit; wir laufen mit - dieses Zitat von Wilhelm Busch beschreibt wohl am anschaulichsten die Entwicklung von
Variotherm innerhalb der letzten 25 Jahre. |
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Als Wilhelm Watzek im Jahr Variotherm gründete, hatte er sich schon 15 Jahre lang mit Alternativen zu den damals üblichen Heizsystemen beschäftigt. Im Jahr 1966 begann Wilhelm Watzek bei seinem Arbeitgeber der Großhandelsgesellschaft "Metall & Erz", mit dem Aufbau einer eigenen Abteilung für Entwicklung und Vertrieb von Heizleisten. ![]() Die Heizleisten-Technologie kannte er von amerikanischen Firmen; in den USA und in Kanada wurden Heizleisten ("Baseboard-Heatings") schon damals millionenfach eingesetzt. Da diese neue Technologie bei den österreichischen Installateuren vorerst auf große Skepsis stieß, entwickelte er ein Heizleisten-System, das sich perfekt für die Selbstmontage eignete. ![]()
![]() Angeregt von den Eindrücken und Informationen dieser Reise entwickelte er die eigenen Heizleisten weiter und meldete erste Patente für die variable Verkleidung sowie für das Aufziehen der Heiz-Lamellen an. Die weiter entwickelten Heizleisten präsentierte er auf der Aquatherm in Wels erstmals einer breiten Öffentlichkeit. In den Jahren 1978 und 1979 ließ er raumklimatische Untersuchungen mit damals revolutionären Methoden durchführen und konnte so den positiven Einfluss von Heizleisten auf das Raumklima nachweisen. Da Wilhelm Watzek von seinen Heizleisten total überzeugt war, wagte er den logischen Schritt in die Selbständigkeit und gründete mit großem Engagement und beträchtlichem Risiko "Variotherm". Das neu gegründete Unternehmen hatte seinen Firmensitz im 10. Wiener Gemeindebezirk, in der Ettenreichgasse 16. Hier produzierte Variotherm mittels einer selbst konstruierten Maschine Heizleisten. Gleichzeitig befand sich hier auch das Verkaufslokal und das Büro. Apropos Büro: im Jahr 1980 trat Frau Schermann, die langjährige Variotherm Büroleiterin, in das Unternehmen ein. In dieser Zeit hatten der Firmengründer und sein Sohn Alexander ein Schlüsselerlebnis: um Ofenbau Know-how zu erwerben, machten sie eine Schulung bei einem Hafnermeister. Sie lernten nicht nur die Grundbegriffe des Ofenbaus kennen, sondern auch die Vorteile der Strahlungswärme. Ab diesem Zeitpunkt erkannte Variotherm, dass Strahlungswärme so etwas wie der "Stein der Weisen" im Heizungsbau ist. Denn sie spendet nicht nur Wärme, sondern auch Behaglichkeit und Wohlbefinden. Aufgrund dieser Erkenntnis wurde der mit Warmwasser beheizte Speicherstein entwickelt und zum Patent angemeldet. 1981 wurde Variotherm ein weiteres Patent zuerkannt: für ein neuartiges Herstellungsverfahren von Heizleisten, bei dem auf ein Kupferrohr die Aluminium-Heizlamellen aufgezogen werden. Bereits ein Jahr später erhielt Variotherm in Anerkennung der geprüften Qualität seiner Produkte das Austria Gütezeichen verliehen. Erste Exporterfolge nach Deutschland gab es in dieser Zeit ebenfalls zu vermelden. Das Produktspektrum umfasste damals Heizleisten sowie Speichersteine für den Bau von Kachelöfen, Kuschelbänken und Tepidarien. 1984/85 wurde Variotherm das europaweite Patent für den Speicherstein verliehen. Gleichzeitig wurden die ersten Prototypen der System-Wandheizung entwickelt. All diese Erfolge weckten das Interesse von Installateurbetrieben und so kam es ab dazu, dass Variotherm immer häufiger Heizsysteme an Installateure verkaufte. 1987 trat Alexander Watzek in die Firma seines Vaters ein. Bereits in den Jahren 1987/1988 baute Variotherm die ersten System-Wandheizungen mit atmungsaktiver Grundplatte und einem speziell entwickelten, wärmeleitenden ÖkoHeizputz. Dieses Wandheizungssystem wurde 1991 als Patent angemeldet; damit zählt Variotherm zu den absoluten Pionieren in der Entwicklungsgeschichte der Wandheizungen in Europa! Da auch das Geschäft mit den Heizleisten und den Speichersteinen gut lief, wurde das Lokal in der Ettenreichgasse allmählich zu klein. Deshalb erwarb Variotherm ein Betriebsgrundstück in Leobersdorf (40 km südlich von Wien) und errichtete ein neues, 700 m² großes Betriebsgebäude. Seit dem Umzug im Jahr 1993 befinden sich hier Forschung, Entwicklung, Büro und Produktion sowie Meß- und Dokumentations- Anlagen für alle Variotherm Heiz- und Klimasysteme. Als Produktneueinführung gab es in diesen Jahren die Bodenkanalheizungen, die als Kernelemente die patentierten Heizelemente haben. ![]() Ein entscheidender technologischer Durchbruch gelang Variotherm 1996. In diesem Jahr wurde das Varioklima-Rohr entwickelt, das seitdem das Herzstück der Variotherm Wandheizungen ist. Durch seine spezielle Oberflächenstruktur garantiert es eine optimale Putzhaftung und Wärmeübertragung. Dieses Rohr ist auch das Herzstück der Niedertemperatur-Fußbodenheizungen, die Variotherm 1997 auf den Markt brachte. Für seine Neuentwicklungen bekam Variotherm 1994,1998 und 2003 jeweils einen Innovationspreis des Landes Niederösterreich verliehen. Die System-Wandheizung ist seit 1996 mit dem IBO-Prüfzeichen des österreichischen Instituts für Baubiologie ausgezeichnet. 1995 wurde übrigens auch die Variotherm Verkaufsstrategie geändert: der Verkauf an Privatpersonen wurde eingestellt, der Vertrieb erfolgt seither ausschließlich über professionelle Partner. Variotherm ruhte sich nicht auf diesen Lorbeeren aus, sondern entwickelte weiter. Zu diesem Zweck errichtete man die Halle 2 mit einem eigenen Versuchsraum. 1998 wurde die neue, farbenfrohe Heizleistenserie "mini" vorgestellt. Im Jahr 1999 präsentierte Variotherm schließlich eine Weltneuheit: die Variotherm Modul-Wandheizung. Dabei handelte es sich um die erste Trockenwandheizung mit einem Mehrschichtverbundrohr. Neu entwickelt und zum Patent angemeldet wurde auch eine Modul-Deckenkühlung. Damit baute Variotherm seine Reputation als Heizungs- UND Kühlungsspezialist weiter aus! Neue Geschäftsführung und neue Initiativen Im Mai 1999 zog sich Wilhelm Watzek in den wohlverdienten Ruhestand zurück, die Geschäftsführung wurde von seinem Sohn Ing. Alexander Watzek übernommen. Im Jahr 2001 präsentierte Variotherm eine weitere Weltneuheit: die superschlanke Fußbodenheizung VarioKomp mit einer Aufbauhöhe von nur 20 mm! Im Frühjahr 2003 nahm Variotherm die weltweit erste Produktionsanlage für Ausbauplatten mit integrierten Heizrohren in Betrieb. Sie ermöglicht, Modul-Wandheizungs- und Modul-Deckenkühlungs-Platten sowie Kompakt-Fußbodenheizungs-Elemente wesentlich preisgünstiger, schneller und flexibler als bisher herzustellen. ![]() 2003 wurde die Gestaltete System-Wärme präsentiert; ein neues, flexibles Wandheizungs-System für den Bau von zentralbeheizten Kachelöfen, Tepidarien und Kuschelbänken. ![]() Im Jahr 2004, beschäftigt Variotherm 16 eigene Mitarbeiter sowie viele weitere in zahlreichen Zulieferfirmen. Variotherm Heiz- und Kühlsysteme sind sehr gefragt und werden von Partnerfirmen in 14 Ländern von Lettland und Irland im Norden bis Spanien und Italien im Süden Europas vertrieben. ![]() |
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