Thermische Behaglichkeit und die optimale Temperatur

Wir verbringen im Alltag bis zu 90 % des Tages in geschlossenen Räumen – sei es zum Wohnen, zum Arbeiten oder auch in der Freizeit. Gerade deshalb müssen Architektur und Gebäudetechnik so gestaltet sein, dass wir uns in Räumen so richtig wohlfühlen. Doch Wohlbefinden hängt nicht allein von der Raumtemperatur, sondern vor allem von der richtigen Heizung ab. Variotherm zeigt, worauf es bei thermischer Behaglichkeit ankommt. 

Was ist eigentlich Wärme?

Um das Konzept der Behaglichkeit verstehen zu können, kann es zunächst hilfreich sein, das grundlegende Prinzip von Wärme und Kälte zu erklären. Wärme gibt an, wie viel thermische Energie von einem Körper auf einen anderen übertragen wird. Kommen sich zwei Körper mit unterschiedlicher Temperatur nahe bzw. in Kontakt miteinander, überträgt jener mit der höheren Temperatur diese zum Körper mit der niedrigeren Temperatur. Diese übertragene Energie ist die Wärme. Die Einheit für Energie ist ein Joule (1 J).  

Was bedeutet Behaglichkeit?

Behaglichkeit beschreibt den Zustand, wenn das Raumklima und die Raumluftqualität so eingestellt sind, dass sich Menschen in diesem Raum rundum wohlfühlen. 

Der Definition nach beschreibt thermische Behaglichkeit, wie wohl sich Menschen in einem Raum in Bezug auf die Temperatur fühlen – und zwar sowohl im Sommer als auch im Winter. Wem weder zu warm noch zu kalt ist, der fühlt sich klimatechnisch wohl. Wer also mit der Temperatur, der Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung im Raum zufrieden ist, fühlt sich thermisch behaglich.  

Auch der Mensch beeinflusst durch seine Kleidung und seine Aktivität die Behaglichkeit. Für den menschlichen Körper ist es wichtig, dass er genauso viel Wärme abgeben kann, wie er selbst erzeugt: Der Körper muss die Wärme nach allen Seiten hin gleichmäßig abgeben – dann fühlt er sich wohl. 

Energieerzeugung = Wärmeabgabe

Welche Faktoren tragen zu einer behaglichen Atmosphäre bei?

Es gibt eine Reihe von verschiedenen Faktoren, die zu einer behaglichen Atmosphäre beitragen. Dazu gehören thermische und nicht-thermische Faktoren. Zu Letzteren zählen etwa Geräusche, Raumgerüche, Irritationen durch Menschen, Allergene in der Luft oder auch die Lichtwahrnehmung. Zu den thermischen Faktoren zählen vor allem die Temperatur der Raumluft und der Oberflächen, die Verteilung der Lufttemperatur, die Luftbewegung, die Luftfeuchtigkeit sowie Bekleidung und Aktivitäten der sich im Raum befindlichen Menschen. 

Die Temperatur der Raumluft hat einen sehr großen Einfluss darauf, wie wir uns in Räumen fühlen. Daher ist die thermische Behaglichkeit auch ein zentraler Begriff in der so genannten Behaglichkeitsnorm (DIN EN ISO 7730), die menschliches Wohlbefinden beschreibt. Innerhalb dieser Norm sind Raumtemperaturen von 20 bis 24 °C erlaubt. Als behaglichste Temperatur gilt 22 °C. Sinkt die Temperatur unter 20 °C, wird es unbehaglich.  

Die Besonderheit an Flächenheizsystemen ist, dass im Vergleich zu Konvektionsheizungen, wie etwa Heizkörpern, dank der Strahlungswärme die Raumlufttemperatur um bis zu 2 °C abgesenkt werden kann – und das ohne Einschränkung der Wohlfühl-Qualität.

Werden während der heißen Sommermonate die Räume gekühlt, fühlen sich Menschen mit einer Flächenkühlung durch den Strahlungsaustausch bereits bei ca. 26 °C behaglich. Im Vergleich dazu: Wer mit einer Klimaanlage kühlt, muss den Raum auf etwa 23 °C runterkühlen, um das gleiche Wohlbefinden zu erreichen.

Extreme Temperaturunterschiede innerhalb eines Raumes bringen den Wärmehaushalt eines Menschen aus dem Gleichgewicht. Die Folge: Wir fühlen uns unbehaglich. Starke Temperaturdifferenzen entstehen etwa durch große kalte Fensterflächen oder schlecht isolierte Außenwände. Auch ein Heizkörper kann als unangenehm empfunden werden, da er lokal hohe Wärme abstrahlt. 

Neben der Temperatur beeinflusst auch die Luftfeuchtigkeit unser Wohlbefinden wesentlich. Die Luftfeuchtigkeit beschreibt den in der Luft enthaltenen Wasserdampf. Luft hat die physikalische Eigenschaft, dass sie bei hohen Temperaturen mehr Wasser aufnehmen kann als bei tiefen.

Wenn es um das Wohlbefinden in einem Raum geht, ist die relative Feuchtigkeit zentral. Dieser in Prozent angegebene Wert sollte im Optimal zwischen 40% und 60% liegen. Wird dieser Wert aber unterschritten, können die Augen und Schleimhäute austrocknen. Übersteigt die relative Luftfeuchte die 60% Marke, ist dieser Zustand für uns Menschen zu feucht.  

Die Geschwindigkeit der Luft in einem Raum wirkt wesentlich auf unser Wohlbefinden ein. Während Menschen Luftbewegungen im Freien nicht wesentlich stören, werden diese in geschlossenen Räumen rasch als sehr unangenehm empfunden.  

Strömt kühle Luft aus einer Richtung, wird sie als störend wahrgenommen. Vor allem bei Klimaanlagen im Sommer ist dies besonders stark zu spüren. Gleiches gilt für schlecht isolierte Glasflächen im Winter. Übersteigt die Luftgeschwindigkeit in einem Raum 0,3 m/s spricht man von Zugluft. Durch den Strahlungsaustausch gibt es bei Flächenheizungen und -kühlungen hingegen nahezu keine Luftbewegung. Das empfinden wir Menschen als besonders behaglich.

Auch ein weiteres Problem kann hervorragend mit Flächenheizungen gelöst werden: In der Nähe von großen Fensterflächen gibt es oft unerwünschte und unbehagliche Luftbewegungen, den sogenannten Kaltluftabfall. Sind die Außentemperaturen tiefer als die Raumtemperaturen, kühlt die Luft an der Grenzschicht zwischen Raum und Glas ab und beginnt zu sinken. Um diesem Kaltluftabfall vorzubeugen, muss der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) der Fenster so gering wie möglich gehalten werden (≤ 0,9 W/m²K) oder/und mit thermischen Elementen entgegengewirkt werden – zum Beispiel mit Bodenkanalheizungen, Fußbodenheizungen bis in die Randzonen oder gut geplanten Wand- bzw. Deckenheizungen. 

Für eine behagliche Raumlufttemperatur ist eine gleichmäßige Temperaturverteilung wichtig. Besonders der Temperaturunterschied der Luft zwischen Füßen und Kopf sollte maximal 1 °C betragen. Die Lufttemperatur in 10 cm Höhe über dem Fußboden sollte daher nicht geringer als 21 °C sein.  

Bei Heizkörpern steigt die warme Luft auf, kühlt ab und fällt somit als kalte Luft wieder auf den Boden. Hier beträgt die Temperaturdifferenz etwa 5 °C, womit sich Menschen prinzipiell unbehaglich fühlen.  

Flächenheizungen hingegen arbeiten mit Strahlungswärme. Diese wird von Menschen genauso angenehm empfunden wie Sonnenwärme. Die Wärmestrahlen breiten sich im rechten Winkel zur Fläche aus. Treffen die Wellen auf einen festen Körper, also auf Einrichtungsgegenstände, Fußboden oder auf den menschlichen Körper, werden sie in Wärme umgewandelt. Die festen Körper geben diese aufgenommene Energie anschließend wieder als Wärme an den Raum ab. 

Die Temperatur aller Flächen eines Raumes beeinflussen ebenso stark, ob wir uns wohlfühlen oder nicht. Flächenheizungen übertragen die Wärme und Kühle über Wand, Boden und Decke und geben sie als Strahlungswärme bzw. -kühle an den Raum ab. So wird der Raum gleichmäßig warm oder kühl.  

Wer die Flächenheizung und Flächenkühlung in Wand, Boden und/oder Decke installiert, erreicht damit eine optimale Kombination aus Raumluft- und Flächentemperatur.  

Die Oberflächentemperaturen bei Flächenheizungen betragen zwischen 24 °C und 34 °C. Aufgrund der Strahlungswärme kann die Raumtemperatur bei diesen Heizsystemen, verglichen zu Heizkörpern und anderen Konvektionsheizungen, geringer gewählt werden 

Natürlich wird die Behaglichkeit auch wesentlich durch die Art der Bekleidung beeinflusst. Wer sich in einem zu kühlen Raum befindet, muss sich zusätzliche Kleidung anziehen. In einem zu warmen Raum wird man sich eher leicht bekleidet aufhalten.

Neben der Bekleidung beeinflussen wir unser Wohlbefinden auch dadurch, ob wir uns im Raum bewegen oder ruhig vor dem Computer oder Fernseher sitzen. Wer sich bewegt, hat eine größere körperliche Wärmeabgabe als ein ruhender Mensch.

Die Temperatur der Raumluft hat einen sehr großen Einfluss darauf, wie wir uns in Räumen fühlen. Daher ist die thermische Behaglichkeit auch ein zentraler Begriff in der so genannten Behaglichkeitsnorm (DIN EN ISO 7730), die menschliches Wohlbefinden beschreibt. Innerhalb dieser Norm sind Raumtemperaturen von 20 bis 24 °C erlaubt. Als behaglichste Temperatur gilt 22 °C. Sinkt die Temperatur unter 20 °C, wird es unbehaglich.  

Die Besonderheit an Flächenheizsystemen ist, dass im Vergleich zu Konvektionsheizungen, wie etwa Heizkörpern, dank der Strahlungswärme die Raumlufttemperatur um bis zu 2 °C abgesenkt werden kann – und das ohne Einschränkung der Wohlfühl-Qualität.

Werden während der heißen Sommermonate die Räume gekühlt, fühlen sich Menschen mit einer Flächenkühlung durch den Strahlungsaustausch bereits bei ca. 26 °C behaglich. Im Vergleich dazu: Wer mit einer Klimaanlage kühlt, muss den Raum auf etwa 23 °C runterkühlen, um das gleiche Wohlbefinden zu erreichen.

Extreme Temperaturunterschiede innerhalb eines Raumes bringen den Wärmehaushalt eines Menschen aus dem Gleichgewicht. Die Folge: Wir fühlen uns unbehaglich. Starke Temperaturdifferenzen entstehen etwa durch große kalte Fensterflächen oder schlecht isolierte Außenwände. Auch ein Heizkörper kann als unangenehm empfunden werden, da er lokal hohe Wärme abstrahlt. 

Neben der Temperatur beeinflusst auch die Luftfeuchtigkeit unser Wohlbefinden wesentlich. Die Luftfeuchtigkeit beschreibt den in der Luft enthaltenen Wasserdampf. Luft hat die physikalische Eigenschaft, dass sie bei hohen Temperaturen mehr Wasser aufnehmen kann als bei tiefen.

Wenn es um das Wohlbefinden in einem Raum geht, ist die relative Feuchtigkeit zentral. Dieser in Prozent angegebene Wert sollte im Optimal zwischen 40% und 60% liegen. Wird dieser Wert aber unterschritten, können die Augen und Schleimhäute austrocknen. Übersteigt die relative Luftfeuchte die 60% Marke, ist dieser Zustand für uns Menschen zu feucht.  

Die Geschwindigkeit der Luft in einem Raum wirkt wesentlich auf unser Wohlbefinden ein. Während Menschen Luftbewegungen im Freien nicht wesentlich stören, werden diese in geschlossenen Räumen rasch als sehr unangenehm empfunden.  

Strömt kühle Luft aus einer Richtung, wird sie als störend wahrgenommen. Vor allem bei Klimaanlagen im Sommer ist dies besonders stark zu spüren. Gleiches gilt für schlecht isolierte Glasflächen im Winter. Übersteigt die Luftgeschwindigkeit in einem Raum 0,3 m/s spricht man von Zugluft. Durch den Strahlungsaustausch gibt es bei Flächenheizungen und -kühlungen hingegen nahezu keine Luftbewegung. Das empfinden wir Menschen als besonders behaglich.

Auch ein weiteres Problem kann hervorragend mit Flächenheizungen gelöst werden: In der Nähe von großen Fensterflächen gibt es oft unerwünschte und unbehagliche Luftbewegungen, den sogenannten Kaltluftabfall. Sind die Außentemperaturen tiefer als die Raumtemperaturen, kühlt die Luft an der Grenzschicht zwischen Raum und Glas ab und beginnt zu sinken. Um diesem Kaltluftabfall vorzubeugen, muss der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) der Fenster so gering wie möglich gehalten werden (≤ 0,9 W/m²K) oder/und mit thermischen Elementen entgegengewirkt werden – zum Beispiel mit Bodenkanalheizungen, Fußbodenheizungen bis in die Randzonen oder gut geplanten Wand- bzw. Deckenheizungen. 

Für eine behagliche Raumlufttemperatur ist eine gleichmäßige Temperaturverteilung wichtig. Besonders der Temperaturunterschied der Luft zwischen Füßen und Kopf sollte maximal 1 °C betragen. Die Lufttemperatur in 10 cm Höhe über dem Fußboden sollte daher nicht geringer als 21 °C sein.  

Bei Heizkörpern steigt die warme Luft auf, kühlt ab und fällt somit als kalte Luft wieder auf den Boden. Hier beträgt die Temperaturdifferenz etwa 5 °C, womit sich Menschen prinzipiell unbehaglich fühlen.  

Flächenheizungen hingegen arbeiten mit Strahlungswärme. Diese wird von Menschen genauso angenehm empfunden wie Sonnenwärme. Die Wärmestrahlen breiten sich im rechten Winkel zur Fläche aus. Treffen die Wellen auf einen festen Körper, also auf Einrichtungsgegenstände, Fußboden oder auf den menschlichen Körper, werden sie in Wärme umgewandelt. Die festen Körper geben diese aufgenommene Energie anschließend wieder als Wärme an den Raum ab. 

Die Temperatur aller Flächen eines Raumes beeinflussen ebenso stark, ob wir uns wohlfühlen oder nicht. Flächenheizungen übertragen die Wärme und Kühle über Wand, Boden und Decke und geben sie als Strahlungswärme bzw. -kühle an den Raum ab. So wird der Raum gleichmäßig warm oder kühl.  

Wer die Flächenheizung und Flächenkühlung in Wand, Boden und/oder Decke installiert, erreicht damit eine optimale Kombination aus Raumluft- und Flächentemperatur.  

Die Oberflächentemperaturen bei Flächenheizungen betragen zwischen 24 °C und 34 °C. Aufgrund der Strahlungswärme kann die Raumtemperatur bei diesen Heizsystemen, verglichen zu Heizkörpern und anderen Konvektionsheizungen, geringer gewählt werden 

Natürlich wird die Behaglichkeit auch wesentlich durch die Art der Bekleidung beeinflusst. Wer sich in einem zu kühlen Raum befindet, muss sich zusätzliche Kleidung anziehen. In einem zu warmen Raum wird man sich eher leicht bekleidet aufhalten.

Neben der Bekleidung beeinflussen wir unser Wohlbefinden auch dadurch, ob wir uns im Raum bewegen oder ruhig vor dem Computer oder Fernseher sitzen. Wer sich bewegt, hat eine größere körperliche Wärmeabgabe als ein ruhender Mensch.

Gibt es für Menschen eine optimale Temperatur?

Die Frage, bei welcher Temperatur wir Menschen uns am wohlsten fühlen, beschäftigt uns praktisch täglich. Müssen wir die Heizung rauf oder runter drehen, um die perfekte Raumtemperatur zu erhalten?  

Die Antwort auf die Frage nach der behaglichsten Temperatur ist dennoch recht einfach: Ja, es gibt sie, die optimale Wohlfühltemperatur für uns Menschen – auch wenn jeder Mensch sein ganz individuelles Wohlempfinden hat. Es gibt allerdings einen Temperaturbereich, in dem wir alle uns besonders wohlfühlen. Dieser liegt zwischen 20 °C und 22 °C.  

Natürlich hängt die perfekte Raumtemperatur auch vom jeweiligen Raum und dessen Gegebenheiten ab. Die Temperatur im Schlafzimmer kann eine andere als im Wohnzimmer oder in Sanitärräumen sein. Daher ist es wichtig bei der Auswahl der Heizung auf komfortabel und individuell einstellbare Systeme zu setzen.  

So gilt etwa, dass im Wohnzimmer eine Raumtemperatur zwischen 20 °C und 23 °C als behaglich gilt, während im Schlafzimmer eine Temperatur zwischen 17 °C und 20 °C als angenehm empfunden wird. 

Flächenheizungen haben den großen Vorteil, dass sie für das Empfinden von Behaglichkeit bei Heizen im Winter weniger Temperatur benötigen und für angenehmes Wohlbefinden im Sommer weniger Kühlung. Das spart wertvolle Energie ein und schont so Ihr Budget. 

Behaglichkeit in jeder Situation – Variotherm Heizung und Kühlung

Sie möchten gerne optimale Temperaturen für größtmögliche Behaglichkeit in jedem Raum Ihres Zuhauses erreichen? Sie wünschen sich behagliche Wärme im Winter und angenehme Kühle im Sommer? Sie stehen vor der Entscheidung, welches  Flächenheiz- und -kühlsystem in Ihren vier Wänden für dieses absolute Wohlbefinden sorgen soll? Wir helfen Ihnen gerne bei der Entscheidung. 

Variotherm ist Innovationsleader für Flächenheiz- und -kühlsysteme. Für Variotherm ist es das oberste Ziel, dass Sie sich in Ihrem Zuhause wohlfühlen – egal ob im Winter oder im Sommer. Die Flächenheiz- und -kühlsysteme ermöglichen sowohl eine Heizung als auch Kühlung in nur einem System, das noch dazu unsichtbar in Fußböden, Wänden oder Decken verbaut wird. Das bedeutet, dass Sie keine zusätzlichen Heizkörper oder lästigen Klimaanlagen, die außerdem noch mit lauten Betriebsgeräuschen das akustische Wohlbefinden stören, mehr benötigen.  

Durch die jahrzehntelange Erfahrung können Sie sich bei Variotherm darauf verlassen, dass Behaglichkeit für Generationen selbstverständlich ist. Mit den Produkten von Variotherm, die sowohl im Neubau als auch im Altbau eingesetzt werden können, wird Wohlfühlen auf allen Ebenen und in jeder Situation möglich. 

Das Besondere bei Variotherm ist, dass es sich bei den Flächenheiz- und -kühlsystemen, die in Fußböden, Decken oder Wänden verbaut werden können, um keine kurzlebigen Trends, sondern um sorgfältig und mit Bedacht auf Nachhaltigkeit hergestellte Produkte handelt. So können Sie auf angenehme Temperaturen und perfektes Wohlbefinden für viele Jahre vertrauen. 

 
 
 

Häufige Fragen zu Behaglichkeit

Behaglichkeit beschreibt den Zustand, wenn das Raumklima und die Raumluftqualität so eingestellt sind, dass sich Menschen in diesem Raum rundum wohlfühlen.

Behaglichkeit wird durch mehrere Faktoren beeinflusst. Dazu gehört die Temperatur der Raumluft und der Oberflächen, die Verteilung der Lufttemperatur, die Luftbewegung, die Luftfeuchtigkeit sowie die Bekleidung und Aktivitäten der Menschen. 

Damit ein Raum behaglich wird, ist eine optimale Heizung und Kühlung nötig, sodass das Raumklima und die Raumluftqualität perfekt aufeinander abgestimmt sind. Mit Flächenheiz- und Flächenkühlsystemen können Behaglichkeit und größtmögliches Wohlbefinden am besten erreicht werden. 

Die Temperatur der Raumoberflächen prägt das Wohlbefinden maßgeblich. Kalte Wände, Böden oder Fenster entziehen dem Körper Strahlungswärme – das fühlt sich wie Zug oder Kälte an, selbst wenn die Lufttemperatur passt. Gleichmäßig warme bzw. moderat temperierte Flächen stabilisieren die operative Raumtemperatur: Der Körper kann Wärme natürlich abgeben, ohne auszukühlen oder zu überhitzen. 

Genau hier setzen Flächenheiz- und -kühlsysteme an. Sie beziehen Wand-, Boden- und Deckenflächen aktiv in die Temperierung ein, erhöhen den Anteil angenehmer Strahlungswärme, reduzieren Luftbewegung und Staub und schaffen so ein ruhiges, gesundes Raumklima. Gleichzeitig arbeiten sie mit niedrigen Systemtemperaturen effizient – ideal für Wärmepumpen und die energetische Sanierung

Das Ergebnis: spürbar mehr Behaglichkeit, weniger Energieeinsatz und maximale Freiheit in der Innenraumgestaltung – mit Wandheizung, Deckenheizung oder Fußbodenheizung als leistungsstarke, unsichtbare Lösung.

Flächenheiz- und –kühlsysteme (z. B. Boden, Wand, Decke) verteilen die Temperatur großflächig und gleichmäßig, wodurch eine homogene Raumtemperatur und angenehme Oberflächen entstehen. → Je niedriger die Raumlufttemperatur bei gleicher Behaglichkeit, desto besser – da Strahlungswärme das Wärmeempfinden verbessert. 
Bei Flächenheizungen kann z. B. die Raumlufttemperatur 1–2 °C niedriger sein als bei klassischen Heizkörpern und dennoch empfunden werden als gleichwarm.