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Heiße Nächte, kühle Räume

8 Tipps, wie die Hitze draußen bleibt

Die Sonne zeigt sich von ihrer besten Seite. So sehr wir die Hitze in unserer Freizeit genießen, in den eigenen vier Wänden kann sie zur Plage werden: Unsere Wohnräume werden zur Sauna. Wie hält man die Wohnung und das Haus möglichst lange kühl? Hier einige Tipps.

Heiße Nächte, kühle Räume: richtig lüften im Sommer

1. Tipp: Morgens oder abends lüften

Der frühe Vogel …  Je früher, desto besser. Die Außentemperatur sollte beim Lüften so  niedrig wie möglich sein. Am besten lüften Sie am Morgen oder spät abends. Sie können das Fenster auch nachts über geöffnet lassen. Doch vermeiden Sie Zugluft, um eine Erkältung oder Verspannungen im Nackenbereich zu vermeiden. 

Untertags sollten die Fenster geschlossen bleiben – so bleibt die Hitze draußen.  

2. Tipp: Fenster auf, Frischluft rein

Lüften heißt, alle Fenster ganz aufreißen. Lassen Sie so viel Luft wie möglich in den Raum, damit es so richtig „durchzieht“ und die warme Luft gegen eine kühlere ausgetauscht wird. Das gelingt nur, wenn die Fenster ganz offen sind. Kippen ist zu wenig. 

3. Tipp: Mindestens 20 Minuten lüften

Im Vergleich zum Lüften im Winter bleiben die Fenster im Sommer am besten 20 bis 25 Minuten offen. Das ermöglicht einen optimalen Luftaustausch:  Verbrauchte und feuchtwarme Innenluft wird mit frischer, sauerstoffreicher Luft ausgetauscht.

Hinweis: Bei feuchtwarmer Außenluft weniger lüften, da keine trockene Luft einströmen kann.

4. Tipp: Räume abdunkeln

Räume heizen sich stark auf, wenn Sonnenlicht hinein gelangt. Schließen Sie tagsüber die Fenster. Lassen Sie auch die Jalousien und Rollläden herunter und ziehen Sie die Vorhänge zu. Die Temperatur sinkt, wenn man feuchte Tücher oder Wäsche im Raum trocknet – der Luft wird Wärme entzogen. Die Räume kühlen ab. Ein Ventilator beschleunigt diesen Vorgang. 

5. Tipp: Wärmequellen raus

Schalten Sie nicht benötigte Elektrogeräte und das Licht im Sommer komplett aus. Auch im Stand-by-Betrieb geben Geräte wie der Computer oder Fernseher Wärme ab. 

Im Sommer sollten Sie auch auf den Wäschetrockner verzichten und die Wäsche wenn möglich im Freien trocknen. Dadurch reduzieren Sie die Wärme im Wohnraum und sparen zusätzlich Energiekosten. 

Kochen und Duschen steigern die Feuchtigkeit im Raum. Die Luft muss ausgetauscht werden. Das geht am besten durch kurzes Querlüften: zwei gegenüberliegende Fenster öffnen und so einen Durchzug schaffen. Die feuchte Luft strömt nach draußen und trockene Luft dringt nach innen. Abzugshauben tragen die warme Luft vom Kochen ebenfalls ins Freie.

Unser Tipp: die Küche im Freien. Speisen draußen zubereiten macht nicht nur Spaß, sondern reduziert auch die Feuchtigkeit im Inneren des Raumes. Sie haben eine Wohnung mit Balkon? Dann einfach den Tischgriller aufstellen und genießen.

6. Tipp: Erfrischende Dusche vor dem Schlafen gehen

Nochmals kurz unter die Dusche, bevor Sie ins Bett gehen ist erfrischend und hilft beim Einschlafen. Allerdings sollte die Wassertemperatur nicht zu kalt sein, damit der Körper nicht zu sehr abgekühlt wird. Der Grund: Der Körper wird sonst vermehrt zum Schwitzen angeregt. Wählen Sie eine lauwarme Temperatur und trocknen Sie sich nach dem Duschen nicht vollständig ab. Somit fühlen Sie das erfrischende Gefühl auch noch kurze Zeit danach. 

7. Tipp: Einschlaf-Hilfe

Beim Schlafen selbst stört uns die Hitze nicht, nur beim Einschlafen. Ist man einmal im Land der Träume, macht uns die Hitze nichts mehr aus. Beim Einschlafen hilft uns beispielsweise eine mit kühlem Wasser gefüllte Wärmflasche. Zwischen die Beine legen, die kühle Temperatur verteilt sich gleichmäßig im ganzen Körper. 

Körperpflegeprodukte mit ätherischen Ölen, wie beispielsweise das Pfefferminzöl, wirken ebenfalls kühlend.

Der Klassiker: Die Nachtwäsche oder das Bettlaken vor dem Schlafen gehen ins Eisfach legen. Im Sommer sollten Sie leichte Schlafkleidung wählen, die die Feuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt. Leinen ist besonders gut geeignet. Unbekleidet schlafen ist zu vermeiden, da es bei geöffnetem Fenster zu leichten Unterkühlungen kommen kann. Besonders die Schulterpartien sind davon betroffen. Böse Muskelverspannungen nach dem Aufwachen können die Folge sein.

8. Tipp: Über die Wand oder Decke kühlen

Flächenkühlungen für Wand oder Decke sorgen im Sommer für angenehme Temperaturen in den Räumen. In den Kühlrohren zirkuliert Kaltwasser und kühlt so die Flächen. 

Die Kühlung arbeitet mit Strahlungsaustausch: Der Mensch gibt überschüssige Wärme über die Umgebung an die Kühlflächen ab. Das Ergebnis ist ein angenehmes, kühles Raumklima: frei von Zugluft und Staubaufwirbelung. Zusätzlich kühlt die Flächenkühlung geräuschlos und kann auch nachts laufen.

Hinweis: Ein gut gedämmtes Haus hält die Räume im Sommer zusätzlich besser kühl und im Winter angenehm warm.