Starker Saisonauftakt beim Ironman 70.3 Alghero

Unter strahlendem Himmel und bei sommerlicher Hitze fällt für Alex Hajszan auf Sardinien der Startschuss in die Saison 2026. Beim Ironman 70.3 Alghero überzeugt er mit einer starken Gesamtleistung und stellt auf der Radstrecke sogar eine persönliche Bestzeit auf.

Mit dem Ironman 70.3 Alghero auf Sardinien startet Variotherm Triathlet Alex Hajszan in die neue Triathlonsaison 2026. Das Rennen dient als erste wichtige Standortbestimmung auf dem Weg zum großen Ziel des Jahres: der Ironman 70.3 World Championship im September in Nizza.

Bereits einige Tage vor dem Wettkampf reist Hajszan auf die Mittelmeerinsel – nicht nur, um anzukommen, sondern um sich Schritt für Schritt in den Rennmodus zu bringen. Lockeres Training, gezielte Regeneration und eine bis ins Detail geplante Wettkampfverpflegung bilden die Grundlage für einen optimalen Start in die Saison.

Am Sonntagmorgen steigt die Spannung spürbar. Nach der italienischen Nationalhymne sorgt „Thunderstruck“ für Gänsehaut, bevor es für die Athleten ins glasklare, 21 Grad warme Wasser geht. Hajszan findet schnell seinen Rhythmus und verlässt nach 34:25 Minuten das Meer – bereit für den nächsten Abschnitt.

Auf der 90 Kilometer langen Radstrecke entlang der spektakulären Küste Sardiniens läuft es von Beginn an rund. Die Beine sind frisch, der Tritt konstant, die Leistung stimmt. Kilometer für Kilometer baut Hajszan Druck auf und belohnt sich am Ende mit seinem bislang schnellsten Radsplit bei einem Ironman 70.3: starke 2:21:40 Stunden.

Doch die eigentliche Herausforderung wartet noch: der Halbmarathon. Drei Runden, zahlreiche Wendepunkte, spürbare Steigungen – und dazu Temperaturen um die 30 Grad. Hajszan startet kontrolliert und setzt seinen Plan konsequent um. Auch als die Hitze im Rennverlauf zunehmend Kraft kostet, bleibt er fokussiert und kämpft sich durch die letzten Kilometer. Nach 1:38:46 Stunden erreicht er das Ziel des Laufs.

Nach insgesamt 4:42:43 Stunden überquert Alex Hajszan die Ziellinie – erschöpft, aber zufrieden. Rang 20 in seiner Altersklasse und Platz 259 im Gesamtfeld von 2.278 Athletinnen und Athleten bedeuten eine Platzierung unter den besten zwölf Prozent.

Ein Auftakt, der Lust auf mehr macht: Die Form stimmt, die Richtung passt. Mit den kommenden Rennen in Neufeld an der Leitha und Pöttsching stehen nun weitere wichtige Tests an, bevor im September mit der Weltmeisterschaft in Nizza der große Höhepunkt der Saison wartet.