Das ultimative Lexikon für Heizen und Kühlen
Alles, was Sie wissen müssen, von A bis Z
Willkommen zu Ihrem umfassenden Lexikon für Heizen und Kühlen! Entdecken Sie detaillierte Erklärungen und nützliche Informationen zu allen relevanten Begriffen, die für effizientes Heizen und Kühlen entscheidend sind.
Ob Wärmepumpe, Flächenheizung oder Thermostat – unser Nachschlagewerk bietet Ihnen fundiertes Wissen und praktische Tipps, die Ihnen helfen, Energie zu sparen und den Komfort in Ihrem Zuhause oder Unternehmen zu verbessern.
Nutzen Sie unser Lexikon als Ihre verlässliche Quelle für alles rund ums Heizen und Kühlen.
A
Akustikdecke
Die Akustikdecke dämpft den Schall und nimmt einen Teil der Geräusche über das Lochmuster und das Akustikvlies auf. Genauer gesagt vermindert sie die Nachhallzeit im Raum. Je größer die Akustikfläche, desto geringer die Nachhallzeit. Die Variotherm Modul-Akustikdecke reduziert nicht nur den Schall, sie kühlt und heizt zugleich den Raum.
Alu-Mehrschicht-Verbundrohr
Die VarioProFil-Rohre bzw. VarioModul-Rohre sind Alu-Mehrschicht-Verbundrohre. Sie bestehen aus fünf Schichten:
1. Hochwärmestabilisiertes PE-RT (VarioProFil-Rohr mit profilierter Oberflächenstruktur)
2. Adhäsionsschicht
3. Homogenes, laserverschweißtes, solides Aluminium-Rohr
4. Adhäsionsschicht
5. Hochwärmestabilisiertes PE-RT
Diese fünf Schichten sind miteinander verbunden. Dies garantiert ein leicht biegbares und dennoch formstabiles Rohr.
Aufbauhöhe
Schichtdicke der Belagskonstruktion (z.B. Fußbodenheizung im Trockenbau) zwischen Bodenbelag und Estrich. Die Aufbauhöhe unserer VarioKomp Fußbodenheizung beträgt nur 20 mm.
Außentemperaturfühler
Der Außentemperaturfühler erfasst mittels eines Sensors die Außentemperatur. In Verbindung mit einer witterungsgeführten Regelung wird die Heizkurve angepasst.
B
Behaglichkeit
Thermische Behaglichkeit wird vom Menschen als besonders angenehm empfunden. Für den menschlichen Körper ist es wichtig, dass er genauso viel Wärme abgeben kann, wie er selbst erzeugt: Der Körper muss die Wärme nach allen Seiten hin gleichmäßig abstrahlen können. Dann fühlt er sich wohl.
Bifilares Verlegesystem
Bei dieser Verlegeart wird das Heizungsrohr vom Rand beginnend in spiralförmigen Kreisen zur Raummitte verlegt. Dabei wird immer eine Reihe freigelassen. Hat man die Mitte erreicht, wird das Heizrohr entlang der freigelassenen Reihen wieder zum Ausgangspunkt zurückgeführt: Vor- und Rücklaufleitung liegen in der Fläche nebeneinander und beheizen die Fläche gleichmäßig.
Siehe auch Mäander-Verlegung
Biomasse
Durch Menschen, Tiere und Pflanzen werden Substanzen erzeugt bzw. fallen Abfälle an. Diese nennt man Biomasse. Sie kann in fester, gasförmiger oder flüssiger Form vorkommen. Biomasse wird zur Energie- und Treibstoffgewinnung verwendet. Bei der Verbrennung von Biomasse entsteht Dampf, der zur Stromerzeugung eingesetzt werden kann.
Bodenkanalheizung
Bodenkanalheizungen, auch Unterflurkonvektor genannt, sind hocheffiziente Heizelemente, die direkt vor großen Glasflächen verbaut werden. Sie werden bündig mit der Fußbodenoberkante installiert und mit einem Roll- oder Lineargitter abgedeckt. Bodenkanalheizungen bauen einen Warmluftschleier entlang der kalten Glasflächen auf und schirmen dadurch deren Kälteeinwirkung ab. Sie eignen sich ideal für Wintergärten oder vor großen Terrassentüren.
Brandschutzgeprüft
Die VarioModul-Platten sind brandschutztechnisch einsetzbar, dies wurde nachgewiesen durch das Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung IBS-Linz.
Mögliche Konstruktionen können bei uns angefragt werden.
C
Coanda-Effekt
Warme, aufsteigende Luft bewegt sich immer entlang von kalten Flächen (z.B. Außenwände oder große Glasflächen) nach oben. Zwischen Luftströmung und Fläche bildet sich ein Unterdruck, der die Wärme entlang der Fläche aufsteigen lässt. Mehr dazu unter: Heizleisten und Bodenkanalheizungen.
COP
Der COP (= Coefficient of performance) ist der thermische Wirkungsgrad von Wärmepumpen und Kältemaschinen.
D
Deckenheizung
Eine Deckenheizung dient als Flächenheizung. Sie nutzt meist die gesamte Fläche als Wärmequelle. Als Wärmeträger wird Wasser durch die Rohre gepumpt. Durch die großflächige Verlegung wird der Raum gleichmäßig temperiert.
Deckenkühlung
Die Deckenkühlung arbeitet mittels Strahlungsaustausch: Kaltes Wasser zirkuliert durch die Rohre und kühlt die Deckenflächen. Der menschliche Körper gibt die überschüssige Wärme über die Umgebung an die kühlen Flächen ab. Es entsteht ein angenehmes Raumklima.
Durchfluss
Der Durchfluss gibt bei Flächenheizungen und -kühlungen an, wie viel Wasser in einer bestimmten Zeit durch die Rohre transportiert wird.
E
Einzelraumregelung
Einzelne Räume bekommen ein Raumthermostat. Damit kann die Temperatur in diesen Räumen individuell geregelt werden.
Energieausweis
Der Energieausweis ist ein Befund, der einen Neubau oder ein bestehendes Gebäude energetisch bewertet. Er enthält interessante Kennwerte, wie z.B. den zu erwarteten Heizenergieverbrauch oder die Energiekennzahl (= spezifischer Heizwärmebedarf). Der Energieausweis wird bei allen neuen Gebäuden bereits beim behördlichen Bauverfahren benötigt.
Energiebedarf
Ist die benötigte Energiemenge pro Jahr für Heizen, Kühlen, Lüften und Warmwasserzubereitung. Der Energiebedarf eines Gebäudes oder einer Wohnung wird unter Standardbedingungen berechnet und dient als Messgröße für die Energieeffizienz.
Energieeffizienz
Die Energieeffizienz gibt an, wie effizient die investierte Energie umgesetzt wird, um einen bestimmten Nutzen zu erreichen. Beispiel: Je weniger Strom ein Kühlschrank benötigt, um die Speisen und Getränke auf 6 °C kühl zu halten, desto besser ist seine Energieeffizienz.
Erdwärme
In der Erde ist Wärme gespeichert, die sogenannte Erdwärme. Wärmepumpen nutzen diese konstante Wärme aus der Erde und können so das ganze Jahr gleichmäßig arbeiten. Wärmepumpen entziehen dem Außenbereich (Erdboden) Wärme und geben diese als Heizenergie im Innenraum ab. Flächenheizungen arbeiten mit niedrigen Vorlauftemperaturen und arbeiten sehr energieeffizient. Die eigentliche Wärmequelle (Erdsonde oder Erdflächenkolkektor) macht hier einen erheblichen Gesamtanteil der Kosten für die Heizung aus.
Die Jahreszahl sollte bei Erdwärmepumpen mindestens 1 : 4,5 sein. Eine genaue Planung, welches System für Ihr Bauvorhaben ideal ist, hängt von der Gesamtinvestition und den jährlichen zu erwarteten Betriebskosten ab.
Erneuerbare Energien
Stammt von rasch erneuernden Quellen, die sich in natürlichen Prozessen selbst regenerieren, z.B. die Sonnenenergie oder der Wind. Erneuerbare Energie kann entweder direkt oder indirekt genutzt werden. Solaröfen, Wassermühlen und Windmühlen sind Beispiele für direkt genutzte Arten. Beispiele für den indirekten Gebrauch sind z.B. Windturbinen und photovoltaische Zellen.
F
Festwertregler
Ist ein Regler für die PumpenVerteilerstation bzw. PumpenMikrostation. Er hält die Vorlauftemperatur im Sekundärkreis (Flächenheizkreis) konstant auf dem eingestellten Wert.
Flächenheizung
Bezeichnet ein Heizsystem mit großflächiger Heizwärmeabgabe in Fußböden, Wänden oder Decken. Die Flächenheizungen werden daher meist nach der Verwendung bezeichnet, also Fußbodenheizung, Deckenheizung und Wandheizung. Die verlegten Rohre sind wassergeführt. Flächenheizungen arbeiten mit geringen Vorlauftemperaturen und heizen die Räume mittels Strahlungswärme. Das spart Energie.
Fortluft
Ist die Luft, die als Teil der Abluft ins Freie abgelassen wird. Die Fortluft ist für die Klimatechnik nicht mehr nutzbar.
Fußbodenheizung
Die Fußbodenheizung gibt langwellige, elektromagnetische Strahlungswärme ab. Diese wird als besonders angenehm empfunden, da sie – wie Sonnenwärme – der körpereigenen Wärme entspricht. Da die Wärme unsichtbar über den Fußboden abgegeben wird, müssen keine sichtbaren Bauteile, wie z. B. Heizkörpernischen, Radiatoren und Rohrleitungen, eingeplant werden. Als Wärmeträger wird ca. 30 °C warmes Wasser durch die Leitungen gepumpt.
Werden Fußbodenheizungen mit Wand- oder Deckenheizung/Kühlungen kombiniert, wird der Raum besonders behaglich. Fußbodenheizungen können im Trockenbau oder als Nassestrichsystem verlegt werden.
Kompakt-Füllmasse
Die spezielle Füllmasse für die Fußbodenheizung im Trockenbau umschließt die fertig verlegten VarioProFil-Rohre 11,6 x 1,5 Laser in den Kompaktplatten. Die wärmeleitfähige Füllmasse verteilt die Wärme vom VarioProFil-Rohr (Alu-Mehrschicht-Verbundrohr) gleichmäßig an die Kompakt-Platten und somit auch auf den Belag der Fußböden.
G
Gipsfaserplatte
Gipsfaserplatten sind Gipsplatten ohne Kartonbeschichtung, die mit Zellulosefasern verstärkt sind. Sie werden im Trockenbau verwendet und können ohne weitere Maßnahmen im Nassbereich (bis Feuchtebeanspruchungsklasse W3) verwendet werden. Variotherm ModulPlatten und Kompakt-Platten bestehen aus baubiologisch geprüften Gipsfaserplatten (geprüft durch das IBR Rosenheim).
H
Heizkreis
Den Weg, den das Heizwasser durch die Heizungsanlage nimmt, nennt man Heizkreis. Im Heizkessel heizt sich das Wasser auf. Eine Umwälzpumpe transportiert das heiße Wasser zu einer Flächenheizung oder zu Radiatoren. Diese geben die Wärmeenergie an die Umgebung ab (siehe auch Strahlungswärme und Konvektion). Von dort fließt das abgekühlte Wasser wieder in den Heizkessel und der Kreislauf beginnt erneut.
Heizkreisverteiler
Regelt die Wärmeverteilung in der Flächenheizung. Die Heizkreise werden mit einem Vorlauf und einem Rücklauf an den Heizkreisverteiler angeschlossen.
Ein Heizkreisverteiler bzw. Kühlkreisverteiler sorgt durch die exakte Regulierung der erforderlichen Durchflussmengen für eine gleichmäßige Verteilung des Wassers in den Rohrleitungen und somit für eine konstante Raumtemperatur.
Heizkurve
Die Heizkurve gibt an, wie hoch die Vorlauftemperatur eingestellt werden muss, um die Flächenheizung auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen. Die Heizkurve orientiert sich dabei immer an der Außentemperatur: Je kälter es draußen ist, desto höher ist die Vorlauftemperatur. Die Heizkurve wird mit einem Regler eingestellt. Mit Hilfe eines Außentemperaturfühlers wird die Höhe der Vorlauftemperatur verändert.
Heizlast
Der Begriff Heizlast bezeichnet die gegenwärtige Wärme eines Innenraumes, die bei einer bestimmten Außentemperatur über die Gebäudehülle konstant gehalten wird. Die Heizlast wird in Watt angegeben. Aufgrund der Heizlastberechnung werden Wärmeschutzmaßnahmen und die Auslegung der Heizungsanlage bestimmt.
Heizleisten
Die Heizleiste wird dicht über dem Fußboden und direkt an der Innenseite von Außenwänden installiert. Das Herzstück einer Heizleiste bildet das hocheffiziente Heizelement. Ein sanfter Warmluftschleier zirkuliert entlang der kalten Flächen und schirmt so die Kälte ab.
Hochtemperatursystem
Im Gegensatz zum Niedertemperatursystem einer Flächenheizung arbeiten Konvektionsheizungen, wie z.B. Heizkörper, mit hohen Vorlauftemperaturen von ca. 60 °C.
Hydraulischer Abgleich
Beim hydraulischen Abgleich wird jeder Heizkreis einer Flächenheizung oder -kühlung auf die optimale Durchflussmenge des warmen bzw. kühlen Wassers eingestellt. Dadurch wird die ideale Raumtemperatur erreicht.
I
IBO-Prüfzeichen
Die Variotherm System-Wandheizung/Kühlung wird vom Österreichischen Institut für Baubiologie (IBO) seit 1996 laufend geprüft und ausgezeichnet. Das bedeutet, dass dieses Produkt strengen baubiologischen und bauökologischen Anforderungen entspricht.
IBR-Prüfzeichen
Die Variotherm ModulPlatte für Wand und Decke und die VarioKomp Fußbodenheizungtragen das IBR Prüfsiegel vom Institut für Baubiologie in Rosenheim. Dieses Institut prüft Produkte in Bezug auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf den Menschen bzw. auf die baubiologische Unbedenklichkeit.
Innendämmung
Die Außenwände werden von der Raumseite aus gedämmt. Bei der Ausführung der Innendämmung ist eine wärmebrückenarme und lückenlose Montage der Dampfbremse erforderlich, um Schimmelbildung im Innenraum zu vermeiden.
Inkrustation
Fest gewordener Schmutz und Kalk bilden in Rohren eine Kruste. Alu-Mehrschicht-Verbundrohre (siehe VarioProFil-Rohr und VarioModul-Rohr) verhindern aufgrund ihrer spiegelglatten Innenoberfläche diese Krustenbildung. Aufgrund des Alu-Kerns sind sie gegenüber reinen Kunststoffrohren zusätzlich 100 % Sauerstoff-diffusionsdicht.
J
Joule
Einheit für alle Energieformen, unter anderem auch für die Wärmemenge. 1 Joule = benötigte Energie, um für die Dauer von 1 Sekunde die Leistung von 1 Watt aufzubringen.
Jahresarbeitszahl
Maßeinheit für die Effizienz einer Wärmepumpe in einem Jahr. Sie gibt das Verhältnis zwischen der erzeugten Wärmeleistung und der elektrischen Antriebsenergie an.
K
Kältebrücke
Siehe Wärmebrücke
Kondensation
Kondensation ist das Übergehen eines Stoffes vom gasförmigen in den flüssigen Aggregatzustand. Dieser Übergang kann durch Abkühlung oder Druck entstehen. Wird die Vorlauftemperatur bei einer Flächenkühlung unter dem Taupunkt eingestellt, ist der Temperaturunterschied zwischen Rohroberfläche und Luft zu groß. Die das Rohr umschließende Luft kann die Feuchtigkeit nicht mehr aufnehmen bzw. abführen, da sie zu kalt ist. Somit entsteht Kondensat.
Konvektionswärme
Konvektionswärme entsteht durch Aufheizung der Luft an warmen Oberflächen, wie z.B. bei Heizkörpern. Da warme Luft leichter ist als kalte Luft kommt es zu einer Luftbewegung, der Konvektion. Diese wird oft als unbehaglich empfunden. Flächenheizungen arbeiten mit Strahlungswärme und sorgen somit für ein wohliges Raumklima.
Kühlung
Bei einer Flächenkühlung wird einem System oder Gegenstand Wärme entzogen. Er wird sozusagen „entwärmt“. Die Kühlung über Wand- oder Deckenflächen erfolgt ebenfalls mittels Strahlungsaustausch: Der menschliche Körper gibt die überschüssige Wärme über die Umgebung an die kühlen Flächen ab. Durch die Flächenkühlung entsteht ein angenehmes Raumklima, das an den Schatten eines großen Baumes erinnert.
Kühlkreislauf (Spezifisch Flächenkühlung + Wärmepumpe)
Die Wärmepumpe gibt kühles Wasser in den Energiekreislauf des Gebäudes ab. Erklärt am Beispiel einer Flächenkühlung: Das Wasser zirkuliert in den Rohren der Flächenkühlung. In den Modulplatten der Flächen zirkuliert Kaltwasser und kühlt so Wand oder Decke. Die Kühlung funktioniert aufgrund von Strahlungsaustausch: Der Mensch gibt überschüssige Wärme über die Umgebung an die Kühlflächen ab. Das Ergebnis ist ein angenehmes, kühles Raumklima.
Kühlkreisverteiler
Regelt die Wärmeverteilung in der Flächenheizung. Die Heizkreise werden mit einem Vorlauf und einem Rücklauf an den Heizkreisverteiler angeschlossen.
Ein Heizkreisverteiler bzw. Kühlkreisverteiler sorgt durch die exakte Regulierung der erforderlichen Durchflussmengen für eine gleichmäßige Verteilung des Wassers in den Rohrleitungen und somit für eine konstante Raumtemperatur.
L
Lambdawert (λ)
Beschreibt die Wärmeleitfähigkeit eines trockenen Baustoffes: Welche Wärmemenge fließt in einer Sekunde durch ein bestimmtes Material, wenn die Fläche 1 m² groß und 1 m dick ist. Die Wärmeleitfähigkeit eines Stoffes wird durch die Wärmeleitzahl λ (W/mK) beschrieben. Je kleiner der Wert, desto besser die Wärmedämmung. Da Feuchtigkeit die Wärme gut leitet, hängt der Lambdawert stark vom Feuchtegehalt des Baustoffes ab.
Durch den Lambdawert kann beurteilt werden, ob sich der Baustoff für energieeffizientes Bauen und Sanieren eignet. Stoffe, die Wärme gut leiten (z.B. Fliesen) weisen einen hohen Lambdawert auf. Stoffe, mit geringer Wärmeleitung (z.B. XPS-Platte) haben einen niedrigen Lambdawert.
Lastverteilschicht
Bei einem Trocken-Fußbodenaufbau wird anstelle eines Nassestrichs eine Lastverteilschicht verlegt. Diese Lastverteilschicht besteht in der Regel aus Holz- oder Gipsplatten. Sie ist erforderlich, um die auftretenden Lasten aufzunehmen und Verformungen des Bodenaufbaus in Grenzen zu halten.
Luft-Wasser-Wärmepumpe
Die Luft-Außen-Wärmepumpe gewinnt aus der Außenluft Energie und gibt diese an die optimale Flächenheizung (Fußbodenheizung oder Wand- bzw. Deckenheizung) des Hauses ab. Das Warmwasser kann ebenfalls erwärmt werden.
Die abgekühlte Außenluft wird abgeleitet. Angetrieben wird die Wärmepumpe mit Strom. Bei der Luft WP erzielt man mit 1 kW Strom - 3,5 kW Energie für die Heizung. (Jahresarbeitszahl 3,5). Die Wärmepumpe findet sowohl an einer Außenwand als auch im Haus einen Platz. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe kann auch zum Kühlen verwendet werden.
M
ModulWand
Die ModulWand von Variotherm ist ein spezielles flexibles Plattensystem aus brandschutzsicheren Gipsfaserplatten mit integriertem Alu-Mehrschicht-Verbundrohr, das fix und fertig an Wänden bzw. Schrägen montiert wird. Die ModulWand ist sowohl für die Heizung als auch zur Kühlung verwendbar.
ModulPlatte
Die ModulPlatte ist eine baubiologisch geprüfte Gipsfaserplatte. Sie wird bei der Wandheizung/-kühlung und Deckenkühlung/-heizung im Trockenbau verlegt. Das VarioProFil-Rohr (Alu-Mehrschicht-Verbundrohr) ist bereits fertig in der Rückseite der ModulPlatte integriert.
Messwerte
Wird von einem Messgerät gemessen und liefert den Wert einer Messgröße, beispielsweise der Temperatur.
Mäander Verlegesystem
Bei dieser Verlegeart wird das Heizrohr in parallelen Reihen verlegt: die Wärmeleistung ist über die verlegte Fläche unterschiedlich hoch und im Bereich des Vorlaufs am größten. Man wählt diese Verlegetechnik dort, wo der spezifische Heizlastbedarf des Fußbodens gering ist und sich die unterschiedliche Wärmeverteilung den Wärmeverlusten im Raum anpasst.
N
Nachhallzeit
Die Nachhallzeit drückt aus, wie lange ein Ton im Raum zu hören ist, bis er nicht mehr wahrgenommen wird. In einem geschlossenen Raum reflektieren die Schallwellen immer wieder vom Boden und von den Wänden, bis sie schwächer werden. Die Akustikdecke dämpft den Schall und nimmt einen Teil der Geräusche über das Lochmuster und das Akustikvlies in sich auf. Genauer gesagt vermindert sie die Nachhallzeit im Raum.
Nachhaltigkeit
Bedachte Nutzung der Ressourcen dieser Welt, sodass auch künftige Generationen diese noch nutzen können. Beim nachhaltigen Bauen wird auf die Bewahrung des Ökosystems und der Umwelt größter Wert gelegt. Es ist nicht nur umwelt- und ressourcenschonend, sondern setzt auch auf niedrige Betriebskosten und hohe Alltagstauglichkeit.
Niedertemperatursysteme
Sind Heizsysteme, die mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten – wie z.B. Flächenheizungen für Boden, Wand und Decke. Diese Systeme sind wirtschaftlich und energiesparend.
Durch Strahlungswärme bringt das Niedertemperatursystem trotz der niedrigen Vorlauftemperaturen eine behagliche Wärme in den Raum.
Nassestrich
Estrichmischung aus Wasser, Bindemittel und Zuschlägen. Die Verarbeitung erfolgt in nassem Zustand mit glatter und fugenloser Oberfläche. Eine Fußbodenheizung kann sowohl im Nassestrich, als auch als Trockenbauvariante verlegt werden.
O
Ökologie/ökologisch
Griechisch für „Haus“; ist eine Teildisziplin der Biologie, die die Beziehungen von Lebewesen und ihrer Umwelt erforscht und mittlerweile für die Bezeichnung der Gesamtumweltsituation verwendet wird. Ökologisch bedeutet in diesem Sinn auch, schonend mit Umweltressourcen umzugehen.
P
Pufferspeicher
Ein mit Wasser gefüllter Wärmespeicher. Er gleicht Differenzen zwischen der erzeugten und der verbrauchten Wärmeleistung aus. Ideal in Verwendung mit Festbrennstoff-Wärmeerzeugern wie z.B. Brennwertkessel oder Wärmepumpen, da sich diese nicht regeln lassen.
Primärenergie
Energie, die von natürlichen Quellen gewonnen wird, z.B. Sonne oder Wind.Neben der Primärenergie gibt es noch die Sekundärenergie.
ProFil-Rohr
Siehe Alu-Mehrschichtverbundrohr.
PumpenMikrostation
Die PumpenMikrostation funktioniert wie die PumpenVerteilerstation, allerdings ist sie für maximal zwei Heizkreise ausgelegt. Sie ist regelbar in der Vorlauftemperatur und ideal zum Erweitern und Sanieren einzelner Räume.
PumpenVerteilerstation
Die PumpenVerteiler-Station kombiniert ein bestehendes Heizsystems mit einer Niedertemperatur-Flächenheizung in einem Gebäude. Sie verbindet die beiden Heizsysteme miteinander: Energiesparende Niedertemperatur-Flächenheizungen mit geringer Vorlauftemperatur (ca. 30 °C) ergänzen vorhandene Heizkörper mit hoher Vorlauftemperatur (ca 60 °C).
Q
R
Raumtemperaturregelung
Der Raumthermostat misst und regelt die Raumtemperatur in einzelnen Räumen.
Reaktionsschnelle Heizung
Behagliche Wärme ohne lange Vorlaufzeit. Eine Fußbodenheizung im Trockenbau heizt den Raum um ca. 2,5 Stunden schneller auf die gewünschte Temperatur auf als eine Fußbodenheizung im Nassestrich.
Rohrsuchgerät
Das Rohrsuchgerät mit LED-Anzeige und Signalton „scannt“ die Wand und ortet die VarioModul- und VarioProFil-Rohre (Alu-Mehrschicht-Verbundrohre). Durch die präzisen Abstände der Rohre sind die Leitungen jederzeit leicht wieder aufzufinden.
Rücklauftemperatur
Ist die Temperatur des abgekühlten Wassers in einem Heizkreis, welches zur Heizanlage zurückfließt. Die Differenz zwischen Vorlauftemperatur und Rücklauftemperatur nennt man Temperaturspreizung.
S
Sauerstoff-Diffusionsschicht
In Heizsystemen befinden sich neben Kunststoffrohren auch Komponenten aus Metall, wie z.B. Wärmeerzeuger, Pufferspeicher usw. Für diese metallischen Komponenten ist Sauerstoff nach wie vor problematisch, da er zur korrosiven Zerstörung der metallischen (vor allem eisenhaltigen) Komponenten führt.
Viele Kunststoffrohre werden nach Norm als sauerstoff-diffusionsdicht definiert, wenn sie einen bestimmten Wert nicht überschreiten. Aber Alu-Mehrschicht-Verbundrohre, wie sie bei Variotherm zum Einsatz kommen, sind aufgrund der Aluminiumschicht wirklich „absolut“ sauerstoff-diffusionsdicht.
Schallwellen
Ein Geräusch erklingt und es entstehen Schwingungen, sogenannte Schallwellen, die das menschlichen Ohr wahrnimmt. Die Lautstärke dieser Wellen ist messbar und wird in Dezibel (dB) angegeben. Steigen die Dezibel, steigt auch der Schalldruck, der für das menschliche Ohr zur Belastung wird. Angegeben wird diese Belastung in der Einheit dB(A).
Schimmelbildung
Kalte Luft kann weniger Feuchtigkeit aufnehmen als warme Luft. Da Heizkörper oft nur unter Fenstern aufgestellt werden, bleiben die oberen Ecken des Raumes meist unbeheizt. Die vorbei streichende kühle Luft kann die eventuell entstehende Feuchtigkeit nicht ausreichend abführen. Feuchtigkeit entsteht meist aufgrund von Ausführungsfehlern bei modern gedämmten Häusern oder anderen Sanierungen. Das Temperaturgefälle wird so hoch, dass Kondenswasser entsteht. In Verbindung mit organischem Material (z. B. Tapeten, Putz) entsteht Schimmel. Generell sollte immer die Ursache für Schimmelbildung gefunden und behoben werden. Die ist jedoch oftschwer und kostenintensiv.
Wandheizungen beheizen die ganze Wand gleichmäßig und wirken Schimmelbildung entgegen. Auch unsere Heizleisten bieten hier einen Vorteil gegenüber Heizkörpern, da sie entlang der kompletten Wand montiert werden und somit der Warmluftschleier bis in die oberen Wandecken gelangt.
Sekundärenergie
Energie, die durch Energieumwandlung erzeugt wird. Zum Beispiel wird Energie von Holz durch Verbrennung in Wärme umgewandelt. Ebenso wird die Energie der Erde oder Luft durch eine Wärmepumpe in Wärme umgewandelt. Neben der Sekundärenergie gibt es auch Primärenergie.
Sockelleistenheizung
Siehe Heizleisten. Die Heizleisten bauen blitzschnell einen Warmluftschleier entlang kalter Wand- und Glasflächen auf und schirmen diese kalten Flächen zuverlässig ab (Coanda-Effekt).
Strahlungswärme
Flächenheizungen strahlen horizontal Wärme ab. Die Wärmestrahlen werden vom menschlichen Körper aufgenommen und erwärmen diesen von innen. Die Räume werden durch die großflächige Verlegung der Heizungsrohre in Boden, Wand oder Decke gleichmäßig erwärmt und der Mensch fühlt sich im Raum wohl. Strahlungswärme lässt sich sehr gut mit der Sonnenwärme vergleichen.
T
Temperaturspreizung
Die Differenz zwischen Vorlauftemperatur und Rücklauftemperatur.
Trockenbau
Raumbegrenzende und bauteilbekleidende Konstruktionen des Ausbaus für Wand, Decke und Boden, die in trockener Bauweise montiert werden. Bei der Bearbeitung der Oberfläche können allerdings feuchte Materialien verwendet werden (z.B. Verspachteln). Trennwände aus Mauerwerk, Rabitz- und Stuckdecken sowie Holzkonstruktionen, wie sie von Zimmerern und Tischlern erstellt werden, gehören nicht zum Trockenbau.
Taupunkt
Wird auch Kondensationspunkt genannt. Die Luftfeuchtigkeit beträgt am Taupunkt immer 100 %, d.h. es kann nicht mehr Wasserdampf aufgenommen werden. Wenn die Temperatur sinkt oder die Raumfeuchtigkeit steigt, entsteht Kondenswasser. Dieses ist Nährboden für Schimmelbildung.
Thermostat
Ein Thermostat misst die Temperatur und vergleicht diese mit einem selbst definierten Sollwert. Durch diesen Abgleich wird die Heizleistung entsprechend geregelt.
U
Umwälzpumpe
Die Umwälzpumpe ist eine Kreiselpumpe, die das erwärmte Heizwasser vom Wärmeerzeuger bis hin zu den einzelnen Räumen verteilt.
Umweltwärme
Wärme, die aus natürlichen Energielieferanten wie Sonne, Luft und Erde gewonnen wird.
Unterflurkonvektor
Bodenkanalheizungen sind ideal für große Glasflächen. Sie arbeiten, wie die Heizleisten, mittels Warmluftschleier und schirmen die kalten Flächen ab.
Unterkonstruktion
Die Unterkonstruktion stellt das Fundament für den Trockenbau dar und kann aus Holz oder Metall bestehen. Die Gipsfaserplatten werden direkt auf diese Unterkonstruktion angeschraubt.
Bei den Variotherm ModulPlatten für Wandheizung/-kühlung und Deckenkühlung/-heizung ist das VarioModul-Rohr (Alu-Mehrschicht-Verbundrohr) bereits in der Rückseite der Platte integriert.
U-Wert
Der U-Wert ist der Wärmedurchgangskoeffizient (W/m²K). Er gibt die Wärmemenge pro Sekunde und Quadratmeter an, die durch einen Bauteil strömt, wenn der Temperaturunterschied zwischen den beiden Seiten 1 Kelvin (bzw. 1 °C) beträgt.
Umluft
Aus dem Raum abströmende Luft nennt man Abluft. Führt man sie dem Raum mittels Luftzirkulationssystem wieder zu, spricht man von Umluft.
V
Vorlauftemperatur
Bezeichnet die Temperatur des Heizwassers, welches durch die Heizungsrohre der Flächenheizung oder Konvektionsheizung fließt und die Räume erwärmt. Siehe auch Rücklauftemperatur.
W
Wandheizung
Wandheizungen heizen mit horizontaler Strahlungswärme und nicht, wie herkömmliche Heizungen, mit vertikal aufsteigender Warmluft. Dadurch wird permanente Luftbewegung und die damit verbundene Staubumwälzung vermieden. Räume werden großflächig und gleichmäßig erwärmt – unterschiedliche Temperaturzonen in den beheizten Räumen gehören somit der Vergangenheit an. Übrigens: Auch Sonnenwärme ist Strahlungswärme.
Bringt man eine Wandheizung entlang der Außenwände an, wird diese erwärmt und gibt die Wärme an den Raum ab. Der menschliche Körper nimmt die Strahlen auf und wird von innen gewärmt.
Die Raumtemperatur kann niedriger gewählt werden als bei Konvektionsheizungen, weil die Wärmestrahlung die vom Menschen empfundene Temperatur anhebt.
Im Sommer kann die Wandheizung (z.B. in Kombination mit einer Wärmepumpe) auch als Kühlung eingesetzt werden.
Eine Wandheizung und -kühlung kann sowohl im Trockenbau als auch im Putz verlegt werden.
Wandkühlung
Mit einer Wandheizung kann auch gekühlt werden. In diesem Fall zirkuliert kaltes Wasser durch das Flächenheizungssystem. Dadurch wird der Raum gesund und geräuschlos gekühlt. Mit modernen Wärmepumpen kann zwischen Heizen und Kühlen umgeschaltet werden.
Wärmebrücke
Die Wärmebrücke wird oft fälschlicherweise als Kältebrücke bezeichnet. Sie ist ein Bereich in Bauteilen eines Gebäudes, durch den die Wärme schneller nach außen transportiert wird, als durch andere Bauteile. Bei kalten Außentemperaturen sinkt die raumseitige Oberflächentemperatur stärker ab als in den "Normalbereichen". Wärmebrücken werden zum Beispiel in folgenden Bauteilen gefunden: Balkone, Fensterrahmen, Ecken im Haus, ungedämmte Stahlbetonteile.
Wärmeleitung
Die Wärmeleitung tritt vorwiegend in festen Stoffen auf. Wärmeleitung erfolgt in einem Körper nur dann, wenn dieser Bereiche unterschiedlicher Temperatur aufweist. Die Wärme fließt in Richtung der geringeren Temperatur. Dabei geht keine Energie verloren. Wärmeleitung ist ein Mechanismus zum Transport von thermischer Energie.
Beispiel: Gibt man einen Löffel in eine heiße Tasse Tee, erwärmt sich das Ende des Löffels
Wärmeleitfähigkeit
Gibt die Fähigkeit eines Materials zur Wärmeenergieleitung an. Daran lässt sich ablesen, wie gut ein Material für die Wärmedämmung geeignet ist bzw. wie gut ein Bodenbelag (z.B. Fliesen) die Wärme überträgt.
Warmluftschleier
Heizleisten oder Bodenkanalheizungen vor Glasfronten oder Außenwänden bilden einen Warmluftschleier entlang der Fensterscheibe oder Außenwand. Siehe auch Coanda-Effekt.
Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe entzieht unter Aufwendung von Energie einem Medium mit niedriger Temperatur die Wärme, um sie in einem Kreislaufprozess auf ein höheres Temperaturniveau anzuheben. Dazu nutzt die Wärmepumpe Umweltenergien. Durch Abkühlung der Umgebung wird die darin gespeicherte, nicht direkt nutzbare, solare Energie entzogen. Dadurch erzielt man einen verwertbaren Wärmegewinn, den man zum Heizen einsetzt. Als Wärmequelle bzw. Umweltenergieträger können Erdreich, Wasser oder Luft genutzt werden. Wärmepumpenanlagen werden daher nach ihrer Wärmequelle und ihrem Wärmeträger bezeichnet.
Wärmerückgewinnung
Die Wärmerückgewinnung ist ein Verfahren zur erneuten Nutzung von thermischer Energie der Luft. Die aus dem Raum abgeführte Abluft gibt einen Teil ihrer Wärme über einen Wärmetauscher an die Zuluft ab, bevor sie als Fortluft das Gebäude verlässt. Ziel der Wärmerückgewinnung ist es, Energie zu sparen und somit die CO2-Emissionen zu reduzieren.
Wärmetauscher
Ermöglicht den Austausch von Wärme zwischen zwei Heizmedien in getrennten Kreisläufen. Ein Heizmedium ist dabei wärmegebend, das andere wärmeempfangend.
(Warm)Wasserheizung
Die Heizung besteht aus einem Wärmeerzeuger, einem Verteilernetz und Heizflächen. Das darin befindliche Wasser wird erwärmt und mit einer Heizpumpe durch die Leitungen im Haus transportiert. Die angeschlossenen Heizflächen geben die Energie an die Räume ab. Die Temperatur des Heizwassers sinkt wieder ab, wird zum Wärmeerzeuger zurück transportiert und neuerlich erwärmt und wieder in den Kreislauf eingespeist.
Wirkungsgrad
Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis zwischen zugeführter und abgegebener Energie.
Witterungsgeführte Regelung
Mit dieser Regelung wird die Vorlauftemperatur der Heizungsanlage entsprechend der jeweiligen Außentemperatur angepasst (Heizkurve). Dadurch lässt sich Energie einsparen.
Die Vario-PumpenVerteilerstation und PumpenMikrostation ist als witterungsgeführte Variante erhältlich.
Wohnraumkühlung (Kühldecke)
Wohnräume können anstelle einer herkömmlichen Klimaanlage auch mit einer Wand- bzw. Deckenkühlung gekühlt werden.
X
Y
Z
Zeitstandverhalten
Gibt die langfristige Warmfestigkeit von Bauteilen an, die langzeitig hohen Temperaturen ausgesetzt sind, zum Beispiel Rohre einer Fußbodenheizung.
Zertifizierung
Ein Verfahren mit dessen Hilfe die Einhaltung bestimmter Anforderungen nachgewiesen wird. Oftmals handelt es sich dabei auch um eine Art Qualitätssiegel.
Zugluft
Eine schwache Luftbewegung innerhalb von geschlossenen Räumen. Sie entsteht durch undichte Fenster/Türen, durch Öffnen von Fenstern/Türen, durch Klimaanlagen oder durch hohe Temperaturunterschiede im Gebäude.

























