Fußbodenaufbau der Trockenbaufußbodenheizung

Für eine gleichmäßige Wärmeverteilung und eine zuverlässige Funktion der Trockenbau Fußbodenheizung ist ein geeigneter Untergrund unerlässlich. 
Entscheidend sind dabei ein tragfähiger, ebener und trockener Aufbau sowie die richtige Kombination der einzelnen Schichten – von der Ausgleichslage über 
die Trägersysteme bis hin zum finalen Bodenbelag.

Übliche Untergründe

Estrich/Rohdecke

Estrich:

Ebenflächigkeit überprüfen, falls erforderlich mit Nivelliermasse ausgleichen

Trockenheit überprüfen

Rohdecke:

Ebenflächigkeit überprüfen, falls erforderlich mit Nivelliermasse ausgleichen

Bauwerksabdichtung, falls erforderlich

Holzbalkendecke

Durchbiegung, Ebenflächigkeit und Tragfähigkeit überprüfen, 
falls erforderlich Kontruktion verstärken.

Schüttungen/Trockenbau

Schüttung:

Lose Schüttung

Gebundene Schüttung

Rieselschutzvlies, falls erforderlich

Lastverteilschicht notwendig! z.B.:

20 mm Trockenestrich Element

2 x 15 mm OSB-Platte, verklebt und verschraubt

2 x 19 mm Spanplatte, verklebt und verschraubt

Kompakt-Platten auf Wärme/-Trittschalldämmplatten

bis 30 mm Dämmstärke

Bis zu einer Dämmstärke von 30 mm kann die Kompakt-Platte direkt auf einer Wärme/-Trittschalldämmung verlegt werden. 
Voraussetzung ist eine ausreichend hohe Druckspannung der Unterlagsplatten.

Kompakt-Platten auf Wärme/-Trittschalldämmplatten

ab 30 mm Dämmstärke

Zum Verlegen auf Wärme/Trittschalldämmungen ab 30 mm wird zusätzlich eine
Lastverteilschicht benötigt.