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Trockenbausysteme für Feuchträume

Die verwendeten Baustoffe, insbesondere die Beplankungswerkstoffe und Oberflächenmaterialien, können das Wohnklima wesentlich beeinflussen. Es ist wichtig, dass dieser Baustoff Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen kann – insbesondere in Feuchträumen.

Trockenbausystem für Flächenheizung im Badezimmer

Die 18 mm dünne Gipsfaserplatte mit den integrierten Heizungsrohren kann rasch und einfach als Trockenbausystem montiert werden.

Die Variotherm Trockenbausysteme für Wand und Decke sind für den nachträglichen Einbau einer Flächenheizung im Badezimmer (W1 bis W3) besonders geeignet: Die ModulPlatten sind bereits vorimprägniert. 

Als Trägerplatten für die Flächenheizungen werden fermacell Gipsfaserplatten eingesetzt. Sie entsprechen der Wasserdampf-Adsorptionsklasse WS II gemäß DIN 18947:2013-08. Das bedeutet, dass die ModulPlatten den überschüssigen Wasserdampf im Raum aufnehmen und wie ein „Parkplatz für Feuchtigkeit“ wirken. Sinkt die Luftfeuchtigkeit, geben die Platten den Wasserdampf wieder ab.

Zusätzlich wird die Schimmelbildung, beispielsweise an Fensterlaibungen, verhindert: Die Feuchtigkeit im Raum wird in den oberflächennahen Bereichen gebunden und schlägt sich nicht mehr an den kälteren Wärmebrücken nieder. 

Die Gipsfaserplatten lassen sich mit einem Lehmputz vergleichen, der sich durch eine hervorragende feuchteausgleichende Oberfläche auszeichnet. 

Die Modulplatten werden, wie beim Trockenbau üblich, auf Metall- bzw. Holzständerkonstruktionen montiert.

Und so wird eine Wandheizung nachträglich verlegt

Die 18 Millimeter dünnen Gipsfaserplatten werden auf der Unterkonstruktion aus Metall oder Holz montiert. Die Platten auf Position ausrichten und an den vorgekörnten Markierungen anschrauben. Anschließend den Fugenkleber entlang der Kante aufbringen. 

Die bereits in den ModulPlatten integrierten Rohre werden kalibriert und mittels Press-Kupplungen verbunden: Das hält ein Leben lang. Nun ist die Wand fertig und bereit für einen bunten Farbanstrich oder das Aufbringen der Fliesen.

Das Badezimmer kann in kurzer Zeit wieder genutzt werden.

Die PumpenVerteilerstation kombiniert Niedertemperatur-Heizsysteme mit Hochtemperatur-Heizsysteme.

Die Anschlüsse der bestehenden Heizung verwenden

Eine Wand- oder Deckenheizung arbeitet mit niedrigeren Vorlauftemperaturen als ein Heizkörpersystem. Wer nachträglich eine Flächenheizung installieren will, muss deshalb meist das neue Niedertemperatursystem mit einem bestehenden Hochtemperatursystem kombinieren. Die PumpenVerteilerstation von Variotherm kann das: Die höhere Auslegungstemperatur der Heizkörper (ca. 50-70  °C) wird auf eine niedrigere Temperatur gemischt. Je nach Wärmebedarf arbeitet eine Wand- oder Deckenheizung mit einer mittleren Heizwassertemperatur von ca. 30 °C.

Die PumpenVerteilerstation kann meist an bestehende Rohre des Heizkörpers angeschlossen werden. Durch die geringe Tiefe der Verteilerstation kann sie sogar in die Wand eingebaut werden. Pro PumpenVerteilerstation sind bis zu 15 Heizkreise möglich.