VERLEGEN VON FUSSBODENHEIZUNGEN IM NASSESTRICH

Technik und Montage

4+1 verschiedene Modelle

Die Fußbodenheizung im Nassestrich kann auf fünf verschiedene Arten verlegt werden:

  • VarioClip: Befestigung des VarioProFil-Rohres mittels Befestigungsclips an der Gittermatte
  • VarioRast: Befestigung des VarioProFil-Rohres mittels VarioSchiene und Raserfolie auf einer bauseitigen Wärmedämmung
  • VarioFix: VarioFix-Platte mit Druckknopfsystem als Trennlage und Rohrträger. Montiert auf einer bauseitigen Isolierung
  • VarioRoll: Fixierung des VarioProFil-Rohres mittels Tackernadeln auf der VarioRoll Wärme- und Trittschalldämmung
  • VarioSolid: Fußbodenheizung für Industrieflächen

So ist eine VarioClip Fußbodenheizung aufgebaut

Die Variotherm Fußbodenheizung "VarioClip" wird mittels Clips an der Gittermatte montiert.
Beispiele für eine VarioClip Fußbodenheizung

So ist eine VarioRast Fußbodenheizung aufgebaut

Die VarioSchiene mit selbstklebendem Streifen wird auf der Rasterfolie aufgeklebt.
Beispiele für eine VarioRast Fußbodenheizung

So ist eine VarioFix Fußbodenheizung aufgebaut

Die Vario Fix-Platte dient als Trennlage und Rohrträger für das Alu-Mehrschicht-Verbundrohr.
Beispiele für eine VarioFix Fußbodenheizung

So ist eine VarioRoll Fußbodenheizung aufgebaut

Bei der VarioRoll Fußbodenheizung für Nassestriche werden die Heizungsrohre mittels Tackernadel auf der Dämmung fixiert.
Beispiele für eine VarioRoll Fußbodenheizung

So ist eine VarioSolid Fußbodenheizung für den Industriebereich aufgebaut

Beispiele für eine VarioSolid Fußbodenheizung

VarioProFil-Rohr 16x2 plus+ – das Alu-Mehrschicht-Verbundrohr

Das Alu-Mehrschicht-Verbundrohr 16x2 plus+ hat im Vergleich zu herkömmlichen Rohren eine um bis zu 15 % größere Oberflächenstruktur. Eine größere Fläche bedeutet eine optimierte Wärmeübertragung. Fünf Schichten sind miteinander verbunden und nutzen sowohl die Vorteile des Aluminiums als auch die des Kunststoffs.

Durch die spiegelglatte Innenoberfläche haben Ablagerungen keine Chance. Das Wasser fließt widerstandsfrei und mit minimalem Druckverlust durch das Rohr – ideal für Flächenheizungen und -kühlungen. >>> mehr

Verrohrung

Bei den Variotherm-Fußbodenheizungssystemen für Nassestriche liegt das VarioProFil-Rohr 16x2 Laser immer direkt im Estrich. Der Verlegeabstand der Rohre richtet sich nach der erforderlichen Wärmeleistung der einzelnen Räume. Für Wohnräume werden Abstände von 100, 150 und 200 mm empfohlen – so bleibt der Raum behaglich. Für Räume wie beispielsweise Hallen oder Laborräume können die Rohre in Abständen bis zu 300 mm verlegt werden.

Bei Industrieflächen (VarioSolid) werden Rohrabstände von 200, 250, 300, 350 und 400 mm verwendet.

Maximale Rohrlänge pro Heizkreis inklusive Zuleitungen: 120 m

Die Rohre werden in 100, 150 oder 200 mm Rohrabstand bifilar oder mäander verlegt.

Geeigneter Bodenbelag

Auf Estrichfußbodenheizungen dürfen alle Bodenbeläge verwendet werden, die für Fußbodenheizungen geeignet sind. Variotherm empfiehlt einen Belag vorzusehen, dessen Wärmedurchlasswiderstand maximal 0,1 m²K/W beträgt.

Grundsätzlich gilt: Je dicker der Belag, desto träger die Wärmeübertragung, da der Fußboden länger aufgeheizt werden muss. Fliesen und Naturstein haben beispielsweise eine hohe Wärmeleitfähigkeit und geben die Wärme rasch an den Raum ab.  

Die Ebenflächigkeit des Estrichs muss der ÖNORM DIN 18 202 entsprechen.

Restfeuchte

Die Restfeuchte des Estrichs wird vor der Verlegung des Bodenbelags mittels CM-Messung bestimmt. Unabhängig vom Bodenbelag dürfen folgende Werte nicht überschritten werden:

  • Calciumsulfat-Fließestrich: 0,3 %
  • Zementestrich: 1,8 %
  • Zementfließestrich: 1,8 %

Werden die Werte bei der Messung nicht erreicht, ist das Belegereifheizen z. B. nach BVF (Bundesverband Flächenheizungen und -kühlungen e.V.) durchzuführen.

Einfach und rasch montiert

Bei der Fußbodenheizung im Nassestrich gibt es vier verschiedene Rohr-Fixiersysteme: die VarioSchiene, die VarioFix-Platte, die VarioClips und die Tackernadeln auf der VarioRoll

Die selbstklebenden Randdämmstreifen werden entlang der Wände, Säulen, Stufen, Türzargen usw. angebracht. Auf dem vorbereiteten Untergrund werden Fixiersystem und Rohre verlegt. Danach wird das System an den Heizkreisverteiler angeschlossen. Die Fußbodenheizung wird mit Wasser gefüllt, gespült, entlüftet und auf Dichtheit geprüft. Im Anschluss kann der Nassestrich eingebracht werden.

Die Fußbodenheizung für Nassestriche kann mit vier unterschiedlichen Befestigungsmethoden verlegt werden.

ALLES. RUND. HERUM.

VarioProFil-Rohr 16x2 plus+ mit profilierter Oberfläche
Mit der VarioSchiene das VarioProFil-Rohr einfach und rasch verlegen.
Das von Variotherm entwickelte Befestigungssystem für eine rasche Montage
Die Variotherm Noppenplatten sind Rohrträger, Trennlage und Wärmedämmung zugleich
Die VarioRoll Wärme- und Trittschalldämmung ermöglicht eine Trittschallverbesserung von bis zu 28 db. Die Dämmung ist in einer Stärke von 20 und 30 mm erhältlich.
Aufgerollt und leise: Die VarioRoll Wärme- und Trittschalldämmung
Selbstklebende Randdämmstreifen
Der elektronische Raumthermostat TOUCH HK regelt die Raumtemperatur beim Heizen und Kühlen per Fingerdruck.
Raumthermostat TOUCH HK regelt die Temperatur rasch und einfach
Rohr Industriefußbodenheizung
VarioModul-Rohr 20 x 2 Laser für Industrie-Fußbodenheizungen
Der Variotherm Heiz- und Kühlkreisverteiler ist bereits fix und fertig zusammengebaut und druckgeprüft.
Heiz-/Kühlkreisverteiler