VERLEGEN VON WANDHEIZUNGEN & -KÜHLUNGEN IM TROCKENBAU

Technik und Montage

So ist die Wandheizung/Kühlung im Trockenbau aufgebaut

Die Variotherm Wandheizung/Kühlung im Trockenbau ist ein flexibles Plattensystem und wird fix und fertig an Wänden und Dachschrägen montiert. Das VarioModul-Rohr (Alu-Mehrschicht-Verbundrohr) ist bereits in der Rückseite der ModulPlatte integriert.

Die Variotherm Wandheizung/Kühlung im Trockenbau ist ein flexibles Plattensystem und wird fix und fertig an Wänden und Dachschrägen montiert.

Flexible Plattenformate für eine rasche Montage

5 Platten mit fixer Höhe

Die flexiblen Trockenbauplatten für die Variotherm Wandheizung und Wandkühlung passt sich allen Raumgegebenheiten an.

5 Platten mit variabler Höhe

Noch mehr Flexibilität

Die flexiblen Trockenbauplatten für die Variotherm Wandheizung und Wandkühlung passt sich allen Raumgegebenheiten an.

Kenndaten ModulPlatten

Platte: Die baubiologisch geprüfte Gipsfaserplatte besteht aus recycelten Papierfasern, Gips und Wasser (ohne Bindemittel). Die Komponenten werden unter hohem Druck zu einer stabilen und geruchsneutralen Platte gepresst. 

Rohdichte ρK: 1150 ± 50 kg/m³

Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl μ: 13

Wärmeleitfähigkeit λ: 0,32 W/mK

Spezifische Wärmekapazität: c = 1,1 kJ/kgK

Brinellhärte: 30 N/mm²

Dickenquellung nach 24h Wasserlagerung: < 2 %

Thermischer Ausdehnungkoeffizient: 0,001 %/K

Dehnung/Schwindung bei Veränderung der rel. Luftfeuchtigkeit um 30 % (20 °C): 0,25 mm/m

Ausgleichsfeuchte bei 65 % rel. Luftfeuchtigkeit und 20 °C Lufttemperatur: 1,3 %

PH-Wert: 7–8

Brandverhalten gem. DIN EN 13 501-1: nicht brennbar, A2

Kennzeichnung gem. DIN EN 15 283-2:  GF-I-W2-C1

Brandschutztechnisch geprüft

Die Variotherm ModulPlatten wurden brandschutztechnisch geprüft und zertifiziert.

Der Brandschutz von Bauteilen bezieht sich auf ihre vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzeigenschaften. Wichtig ist, dass der Bauteil dem Feuer eine bestimmte Zeit standhält. Die Variotherm ModulPlatten für Wand, Schräge und Decke können aufgrund ihrer Zertifizierung durch das Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung Linz (IBS) auch als Brandschutzplatte eingesetzt werden.

Die 18 mm dünnen ModulPlatten entsprechen brandschutztechnisch einer 12,5 mm FERMACELL Gipsfaserplatte (Prüfung IBS-Linz Nr. VFA2001-0389.01, brandschutztechnische Beurteilung Aktennummer 10111710). 

Unterkonstruktionen aus Holz oder Metall

Bei einer Holzunterkonstruktion muss das verwendete Bauholz ausreichend trocken und gerade sein.

Die Unterkonstruktionen für die ModulWand besteht aus Holz oder Metallprofilen. Die Konstruktion kann mit oder ohne Oberflächenbeplankung bzw. Hohlraumdämmung und Dampfbremsen (Dampfsperre) errichtet werden. 

Folgendes ist zu beachten:

  • Bei Holzunterkonstruktionen muss das verwendete Bauholz ausreichend trocken und gerade sein und der ÖNORM EN 338 (Sortierklasse C24) entsprechen.
  • Bei Metallunterkonstruktionen müssen die Profile gemäß der ÖNORM/DIN 18182-1 aus weichen unlegierten Stählen mit einer beidseitigen Verzinkungsauflage von mind. 100 g/m² bestehen.
  • Die Unterkonstruktion muss für das Gewicht der ModulPlatten (20,5 kg/m²) und eventuelle Beschichtungen (Fliesen, Farbe, Dünnputze usw.) ausgelegt sein.
  • Die ModulPlatten nicht direkt an Wände kleben (plastern).

Anordnung der Heiz- und Kühlflächen

Wandheizungen sollen gleichmäßig an den Innenseiten der Außenwände installiert werden.

Wandheizungen und Kühlungen bringen optimale Behaglichkeit. Deshalb sollten sie gleichmäßig an den Innenseiten der Außenwände angebracht werden. Bei Raumhöhen bis 3 m und gut wärmegedämmten Bauwerken ist es ausreichend, die ModulWand auf eine max. Höhe von 2 m ab der fertigen Fußbodenoberkante auszuführen.

Bei einer Raumhöhe von mehr als 3 m (z.B. Hallen, Stiegenhäuser, Therapiebereiche) werden die Wandheizungen höher als 2 m ausgeführt.

Erfahrungen zeigen, dass die Strahlungswärme bis zu 5 m Entfernung von der beheizten Wand spürbar ist. Bei größeren Räumen ist es daher vorteilhaft, zwei gegenüberliegende Wände mit einer Wandheizung zu versehen.

Richtwerte für die Dimensionierung:

~ 40 % Wandfläche der Raumgrundfläche zum Heizen.
~ 70 % Wandfläche der Raumgrundfläche zum Kühlen.

VarioModul-Rohr 11,6x1,5 Laser – das Alu-Mehrschicht-Verbundrohr

Das Alu-Mehrschicht-Verbundrohr von Variotherm ist flexibel und trotzdem formstabil.

Das VarioModul-Rohr 11,6x1,5 Laser ist ein Alu-Mehrschicht-Verbundrohr. Fünf Schichten sind miteinander verbunden und machen das Rohr flexibel, leicht biegbar und dabei formstabil.

Die innerste Schicht des Rohres besteht aus einem sehr temperaturbeständigen Polyethylen (PE-RT). Die spiegelglatte Oberfläche lässt keine Ablagerungen zu. Das Wasser fließt widerstandsfrei und bei minimalem Druckverlust durch das Rohr. 

Einfach und rasch montiert

Eine wassergeführte Wandheizung und -kühlung kann bei einer sanften Sanierung auch im Trockenbau nachgerüstet werden. Die baubiologisch geprüften ModulPlatten werden auf der Unterkonstruktion aus Holz oder Metall an den vorgekörnten Markierungen angeschraubt und mit dem Fugenkleber verklebt – das hält! 

Die VarioModul-Rohre mittels Presskupplungen verbinden und zum Schluss die Plattenstöße und Schraubstellen verspachteln. Dann ist die Wand bereit für Farbanstrich, Verfliesen, Dünnputz oder auch Tapete.

ALLES. RUND. HERUM.

Modulplatte mit integriertem Rohr
ModulPlatte mit integriertem VarioModul-Rohr
Das Alu-Mehrschicht-Verbundrohr von Variotherm ist flexibel und trotzdem formstabil.
VarioModul-Rohr 11,6x1,5 Laser ist flexibel, leicht biegbar und formstabil
Rohsuchgerät Thermofolie
Die Alu-Mehrschicht-Verbundrohre sind mit dem Rohsuchgerät leicht zu orten
Der elektronische Raumthermostat TOUCH HK regelt die Raumtemperatur beim Heizen und Kühlen per Fingerdruck.
Raumthermostat TOUCH HK regelt die Temperatur rasch und einfach
Verpressen der Rohre
Rohrverbindung 100% dicht
Alle Variotherm Heiz- und Kühlkreisverteiler für Modul-Wandheizungen und -kühlungen sind fertig zusammengebaut und druckgeprüft.
Heiz-/Kühlkreisverteiler